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Lotus Elise 111R

Lotus Elise 111R

Der grösste Fortschritt in der Geschichte des Elise, die 1995 begann, kam im Jahre 2000, als der Stab an die Serie 2 weitergegeben wurde. Das Erscheinungsbild des Basismodells wurde für die Serie 2 verändert - das ursprünglich geschwungene Styling wurde einem umfassenden Facelifting unterzogen, das mehr Wert auf Schärfe legt und die Kanten betont.

Mit dem Start der Serie 2 wurde auch das Sortiment ausgeweitet. Der Spec 111 mit variabler Ventilsteuerung wurde durch den luxuriösen 111S ergänzt und den extrem wendigen und leistungsstarken Sports 111. Die Motorleistung für sämtliche Modelle lag bei einer Maximalleistung von 145 PS und einem maximalen Drehmoment von 175 Nm - spätere Modifikationen am Motor ermöglichten einen Leistungszuwachs auf 156 PS.

Zusätzlich erschien eine Sonderedition in begrenzter Stückzahl, der Type 72, der das Bild des Formel-Eins-Klassikers, dem "Lotus 72", heraufbeschwor. Dieses Modell wurde in der gleichen Farbe wie der F1-Wagen lackiert und andere Schritte, die nicht unbedingt mit den Fahreigenschaften des Autos selbst zu tun hatten, wurden unternommen, um die Beliebtheit des Elise zu steigern.

Der Punkt, der bei der Serie 2 jedoch für den meisten Gesprächsstoff sorgte, war der 111R, der 2004 veröffentlicht wurde. Es ist kaum zu glauben, aber dieses Elise-Modell war mit einem Motor ausgestattet, der von Toyota hergestellt wurde. Der Motor war der 1,8-Liter-DOHC-Reihenvierzylinder 2ZZ-GE, der auch in Modellen wie dem Celica zu finden ist. Der 111R wurde zudem mit einem manuellen Sechsganggetriebe versehen und produzierte 192 PS und 181 Nm.

Die Partnerschaft wurde auf Anfrage von Lotus eingegangen, die einen sauberen Motor suchten, um den Elise nach Nordamerika exportieren zu können. Der 111R war somit der erste Elise, der den amerikanischen Markt erreichte. Ausserdem war er der erste Elise in der Geschichte, der mit einem 4-Kanal-ABS ausgerüstet worden war. Ein Ende der Entwicklung des Elise hin zu einem leichtgewichtigen Sportwagen mit einer fanatischen Fan-Basis ist nicht abzusehen.