Lotus Elise
Lotus Elise
Der Elise ist seit vielen Jahren der erste leichtgewichtige Sportwagen von Lotus. Er wurde 1995 bei der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt vorgestellt und ging im darauf folgenden Jahr in Serie.
Die Fabrikationsmethode, bei der die Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) auf ein Aluminiumchassis geklebt wird, das unglaubliche 68 kg wiegt, ermöglichte eine Gewichtsreduktion weit über das zu jener Zeit allgemein für möglich gehaltene Mass hinaus. Dadurch hatte das erste Serienmodell, bei dem Aluminium für Motorraum, Hinterradaufnahme und Bremsrotoren verwendet wurde, ein sensationell niedriges Fahrzeuggewicht von 690 kg. Der Hersteller, der die Aluminiumteile produzierte, ging später bankrott, wodurch das Gewicht bei später produzierten Fahrzeugen geringfügig zunahm, da viele Teile durch Stahl oder GFK ersetzt wurden.
Der quer eingebaute 1,8-Liter-Mittelmotor der K-Serie wird von Rover hergestellt. Zusammen mit dem Fünfganggetriebe, das ebenfalls vom MGF übernommen wurde, wurde die moderate Maximalleistung von 118 PS des Standardmodells durch die leichtgewichtige Karosserie mehr als ausgeglichen.
Das Styling der Karosserie wurde von dem Lotus-eigenen Designer Julian Thomson entwickelt und vermittelt einen futuristischen Eindruck, während es gleichzeitig eine starke Verbundenheit zum Lotus Europa und zum Lotus Elan der 1960er-Jahre demonstriert. Wie alle Generationen von Lotus-Modellen erhielt der Wagen einen Namen, der mit "E" begann. Allerdings sagt man, dass er nach Elise, der Enkelin von Romano Artioli benannt wurde, dem Vorsitzenden der Bugatti Corporation, der Lotus zu jener Zeit angehörte.
Natürlich erbte der Elise ebenfalls die alten Finessen, die bei Lotus von Generation zu Generation weitergegeben wurden, aber durch seine hochmodernen Innovationen hat er sich zu einem weltweiten Hit entwickelt.