BMW Z4
BMW Z4
Der Z4, Nachfolgemodell des Sportcabrios Z3, gab 2002 bei der Paris Motor Show sein Debüt. Das ursprüngliche Motorsortiment umfasste einen 2,5-Liter- und einen 3-Liter-Reihensechszylinder, was gegenüber dem Z3, der nur mit einem Vierzylindermotor gestartet war, einen klaren Schritt in eine höhere Klasse markierte.
Das Styling - mit den elegant geschwungenen Stoßstangen und der Z-förmigen Kotflügellinie unmittelbar vor der Tür als Hauptmerkmale - ist ein Zeichen der Individualität von Chefdesigner Chris Bangle.
Da das Chassis und die Karosserie der Plattform neu entwickelt wurden, konnte bei der Gewichtsverteilung der Idealwert von 50,3 zu 49,7 erreicht werden. Eine Überraschung ist die Steigerung der Torsionssteifigkeit um annähernd das Dreifache gegenüber dem Z3 und die gleichzeitige Gewichtsreduktion um 25 kg.
Für das Fahrwerk wurden eine Eingelenk-Federbein-Vorderachse und eine Zentrallenker-Hinterachse verwendet. Die Grundform der aktuellen 3er-Serie (E46) wurde eindeutig übernommen. Es heißt jedoch, dass dies geschah, weil die Testphase bereits abgeschlossen war, und auf diese Weise eine fortschreitende Entwicklung ermöglicht werden würde. Außerdem ist dies der erste BMW bei dem eine elektromechanische Servolenkung, dynamische Traktionskontrolle (DTC) und Fahrdynamik-Kontrolle (FDC) zum Einsatz kommen, mit deren Hilfe Lenkung und Gas zwischen sportlicher und normaler Fahrweise umgeschaltet werden können. Das Getriebe ist ebenfalls in drei Varianten erhältlich: Manuell, Automatik und eine Halbautomatik - genannt "SMG".
Der Z4 wird im gleichen Werk in Spartanburg, South Carolina (USA), hergestellt wie zuvor der Z3.